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Auch meine Freundin Barbara, die selbst spirituell als Reiki-Meister-Lehrerin, Astrologin und Kartenlegerin arbeitet, hat in ihrer Sitzung sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht.

 


Das Tor in Barbaras frühere Leben

Das Tor in Barbaras frühere Leben ist weiß, hat eine gotische Form, alles ist verschnörkelt, im Jugendstil, gebogene Griffe, wie Flügel, rund, groß aber nicht wuchtig, schmal, oben eine kleine Kugel darauf.

 

Als Geistwesen in einer anderen Dimension

Nachdem das Tor sich geöffnet hat, sieht Barbara zuerst einen orange- und gelbfarbigen Horizont, davor eine frühlingsgrüne Landschaft.

Die Landschaft wirkt nicht real sondern eher wie eine Traumlandschaft, wie Seidenmalerei. Barbara schwebt hinein, auftreten kann sie nicht.

Auf der rechten Seite befindet sich so etwas wie ein Geysir, verschwimmt aber immer wieder.

Der eigene Körper wirkt wie stilisiert, blau, wie ein Geistwesen. Durch den Körper geht ein Frieren, an der Grenze zum Unangenehmen. Es gehört irgendwie zum Körper, scheint ein Merkmal von ihm zu sein. Es ist in Ordnung so. Der Körper zieht eine Art Nebelschwade hinter sich her., von der die Kälte ausgeht.

Die Landschaft ist nicht mehr so bunt, wirkt jetzt eher blau. Wo der Horizont war, ist nun eine Felslandschaft. Barbara hat das Gefühl, zu dieser Landschaft zu gehören, auch die Kälte der Landschaft gehört zu diesem Dasein.

Plötzlich ist ein Magentarot da, geht durch Barbaras wabernden Körper, wärmt ihn aber nicht.

Barbara zieht durch diesen Bereich, als würde sie etwas suchen, weiß aber nicht was.

Es wird kälter jetzt, ein Grau kommt, wie in einer Nebellandschaft, am Abend. Barbara hat keine Angst davor - auch das gehört zu ihrem Dasein dort.
Sie ist jetzt in einem Bereich, der an eine Gruft erinnert.
Hier ist wieder ein Tor, grau, filigran gearbeitet, mit römischen Zahlen:

X V III

Es wird kälter. Das Tor öffnet sich schwer, quietscht dabei, es kostet Anstrengung.

Es wird so kalt, dass Barbara sehr stark mit den Zähnen klappert. Innerlich weiß sie aber, dass diese Kälte so sein muss, seltsamerweise stört sie sie nicht.

 

Die Ruinenlandschaft

Hinter dem Tor befinden sich eine Landschaft aus Ruinen, wieder keinerlei Menschen.

Barbaras Körper hat sich verändert, hat aber noch keine endgültige Form. Sie schwebt noch immer.

Die Ruinen sind dunkelbraun, grün, rostfarben. Überall liegen Gerippe auf dem Weg. Sehr viele. Es scheinen Tiere zu sein, Hunde vielleicht, die Wirbelsäulen gehen in Schwänze über. Eines ist auffallend größer als die anderen. Sie tun Barbara Leid.  Es ist wie ein Friedhof ohne Erde.

Barbara friert noch immer sehr stark, jedoch hauptsächlich nur in der oberen Körperhälfte. Sie trägt nun plötzlich ein weißes Gewand. Ganz kurz nimmt sie rechts von sich einen gelben Funken wahr, wie eine Kerze, der gleich wieder verschwindet. Sie ist jetzt etwas weiter entfernt von den Kadavern, weiß aber, dass sie sie nicht allein lassen darf. Sie hat einen Auftrag, so als müsse sie sie bewachen.

Rechts von sich nimmt sie nun ein riesiges, blau-graues Geistwesen wahr, wie ein Flaschengeist. Sie selbst ist dagegen winzig klein. Es breitet die Arme aus, als würde es Barbara darin aufnehmen wollen. Es ist für sie aber sehr schwierig, sich darauf zuzubewegen, doch ganz langsam kommt sie ihm näher.

Hinter dem Wesen ist nun ein grauer Fluss erkennbar. Die Landschaft am anderen Ufer verändert sich immer wieder. Ein flacher Horizont, mal Tannen, mal Silouettten von Bergen. Das große Geistwesen geht nun seitlich weg und verschwindet.

Barbara überquert den Fluss, spürt aber keine Nässe dabei.

 

Auf dem Planeten Luna

Drüben ist die Landschaft noch undeutlich, grau bis schwarz, ohne Vegetation, wie tot. Berge werden langsam erkennbar.

Barbara fühlt Müdigkeit angesichts der Landschaft. Im Moment ist es nicht mehr ganz so kalt. Sie ist wieder einsam und allein. Der Körper ähnelt dem von eben, nur nicht mehr ganz so klein, blau und „putzig“.

Jetzt ist sie eine Gestalt auf Beinen, braun, ohne Haare, wie eine Schaufensterpuppe. Große, graue Augen, ein hageres, langes, androgynes, wie gemaltes Strichmännchen. Der Körper fühlt sich starr, kalt und hölzern an, die Schultern hängen, sie steht nicht aufrecht, bewegt sich wie auf dem Mond, auf einem anderen Planeten.

Plötzlich sieht sie einen gelben Sonnenball am Horizont aufgehen, mit kleinen Zacken, wie Stacheln.

Der Körper verändert sich, sie trägt nun ein Kleid in orangen, gelben und türkisen Farben. Plötzlich hat sie Hände, jedoch ohne Finger und Füße ohne Zehen. Keine Haare aber lange Wimpern an großen, braun-grünen Augen.

Sie ist auf dem Planeten Luna.

Überall ist jetzt waberndes Blau, das nach rechts hinten zurückweicht und den orangefarbenen Ball am Horizont, der wie eine auf- oder untergehende Sonne wirkt, wieder sichtbar werden lässt. Es ist nicht mehr ganz so kalt.

Barbara hat nun weiße Haare, zippelig, wie ungleich geschnitten. Sie hat keine Ohren, kann aber wahrnehmen. Das Gewand ist nun aus durchsichtigem Türkis. Die Füße berühren den Boden, sie können ihn aber nicht spüren.

Der Boden ist braun-gold, kupfern, schöner als in der Ruinenstadt.

Der Sonnenball, der immer nur zur Hälfte sichtbar ist, nimmt nun ein kräftiges, warmes Rot an, das entspannend auf Barbara wirkt. Die Zacken wirken, als wären sie aus Eisen.

Sie ist wieder allein in der Landschaft, weiß nicht, was sie dort macht. Das Alleinsein empfindet sie als unangenehm.

Rechts taucht nun immer wieder etwas auf, wie eine andere Person. Es wird deutlich, dass es sich um Gruppen von Personen handelt, die Barbara ähneln. Sie wirken wie ein Geschwader, ein „Gewusel“ aus Nebel, aus dem sich manchmal einzelne, gesichtlose Umrisse hervorheben.

Barbara fühlt sich dazugehörig, kommt aber nicht dorthin, tritt immer wieder auf der Stelle.

Ihr Gesicht hat sich wieder verändert: große Augen, großes, rundes Gesicht, unten spitz, ein wenig wie „IT“. Der Körper wird grün, das Kleid fast weiß.

Ganz rechts erscheinen jetzt offene, gotische Torbögen, wie Höhleneingänge oder einzelne Kammern, schwarz, ungemütlich, Barbara will dort nicht hin.

Der dunkelrote Sonnenball ist noch da.

Barbaras Haare sind nun weiß und lang, sie hat große, grüne Augen mit langen Wimpern, die Haut ist braun, auch ein Mund ist da und sie trägt ein blaues Gewand und braune Stiefel. Sie fühlt sich an Merlin erinnert.

Wir gehen auf dem Planeten einige Jahre in der Zeit zurück (auch dort gibt es Zeit):

Barbara steht wie verwurzelt auf ihrem Platz, trägt einen Mantel mit Kapuze, hält eine Laterne in der Hand. Sie ist nun eindeutig ein alter, verhutzelter Mann in menschlicher Gestalt, barfuß, die Füße im Sand. Sie hat die Größe eines Gnomes, eines Zwerges.

Die ganze Landschaft besteht aus grauen Felsbrocken. Sie muss dort etwas bewachen, muss dabei immer stehen, seit vielen Jahren schon, fühlt sich müde und allein.

Zu ihren Füßen tauchen jetzt Tiere auf: kleine Käfer, kleine Schlangen, sie sind ihr angenehm, es scheint, als wären sie schon immer da gewesen.

Ein unangenehmer Modergeruch, wie Verwesung, kommt nun von überall her. Er hat etwas mit Barbaras Aufgabe zu tun. Rechts befinden sich hinter Felsen sehr viele Gräber, auf der linken Seite ein ganz großes, schönes  Kreuz, wie aus Schmiedeeisen, an seinem Fuß Moos. Hinter Barbara liegt ein riesiger Stein aus Granit und anderen Mineralien in der Form eines Diamanten. Sie kann alles erkennen, obwohl es dunkel ist. Es fällt ihr schwer, meiner Bitte nachzukommen, um den Stein herum zu gehen. Wir suchen nach einer Inschrift, die sich dann  unten am Stein findet. Dort ist ein Symbol eingeritzt, dessen Bedeutung Barbara nicht kennt.
Den oberen Teil bezeichnet sie als „Salmi“. Das Symbol baut sich vor ihren Augen auf.

Barbara verspürt einen Zwang, auf ihren alten Platz zurück zu kehren. Sie hört ein lautes Grollen über sich, es wird heller über ihr, wie Blitze, sie spürt, sie hätte ihren Platz nicht verlassen dürfen. Vorher empfand sie Gleichmut, jetzt ein schlechtes Gewissen. Sie sieht das Zeichen jetzt groß vor sich, hat das Gefühl, es würde mit einem Brandeisen auf ihrer Stirn eingebrannt. Es kommt ihr vor, als hätte sie etwas gesehen, was sie nicht sehen durfte.

Die Tiere sind verschwunden, bis auf eine große, schöne Spinne. Barbara kann mit ihr kommunizieren:

die Spinne hebt ihre Vorderbeine, scheint mit ihnen in die Luft zu  schreiben „Unrecht“. Barbara weiß jetzt, dass sie ihren Platz nicht hätte verlassen dürfen. Dadurch verlängert sich nun die Zeit ihrer Wache. Doch sie empfindet jetzt eine innere Botschaft: ein Bewusstsein zwischen Recht und Unrecht zu unterscheiden.

Sie hat das Gefühl, ihr wurde Unrecht angetan damit, dass sich die Zeit ihrer Totenwache verlängert. Sie war nur neugierig, als sie ihren Platz verließ. Die vorherigen Totenwachen und die Kälte scheinen die Strafe hierfür zu sein.

Wir bitten Barbaras Höheres Selbst uns zu zeigen, welche Ursache die Totenwachen haben.

 

Das Piratenschiff

Riesige Orkane, der Ozean, ein Piratenschiff, zerfetzte Segel, überall Tote auf dem Schiff, Blut, das Meer tobt.

Barbara fühlt sich wie festgebunden, ist ein Mann mit langen schwarzen Haaren. Sie trägt ein Amulett (aus kleinen Knochen?) auf der Brust, das selbe Zeichen wie auf dem diamantförmigen Stein. Noch ist unklar, ob sie tot oder lebendig ist. Im oberen Körperbereich ab dem Bauch ist ihr eiskalt, um die Schultern hat sie ein Gefühl als wären dort Eisklötze. Jetzt ist klar, dass sie tot ist wie die anderen auch. Sie kann sich von dem Ort nicht lösen. Besonders schlimm ist ein großer, weißer toter Hund – es ist ihr Hund. An einem Galgen baumelt ein Mensch.

Barbara war verantwortlich für den Tod der Menschen und des Hundes.

Sie fühlt Traurigkeit, Ausweglosigkeit, ein Gefühl, nichts mehr ändern zu können. Das starke Gefühl „das war nicht richtig“.

Was hat Barbara getan? Diese Frage wird beantwortet mit einer Pergamentrolle in vermutlich lateinischer Schrift: „Du bist verdammt, bis Du Deine Schuld eingelöst hast“.

Hier jetzt ein Bild aus dem heutigen Leben:

Barbaras Sohn; er ist inkarniert, damit sie eine Schuld ablösen kann.

Zurück auf dem Schiff:

Barbara hat die Papierrolle, die mit einem roten Band zusammen gehalten wird, in der Hand. Sie ist tot, weint aber dennoch.

Nun sieht sie einen schwarzen, an einer Stange befestigten, Vorhang vor sich, der vor einem Felsen hängt.

 

Die tote Familie in der Höhle

Der Vorhang öffnet sich, dahinter befindet sich eine Höhle. Darin eine ganze tote Familie. Es war Barbaras damalige Familie. Sie hat ihnen etwas zu trinken gegeben, damit sie sterben. Alle liegen übereinander, umarmen sich im Tod. Es sind viele – fünf oder sechs - Personen. Barbara ist ganz verzweifelt, weiß nicht ob sie noch lebt. Sitzt einfach nur dort, an den Felsen gelehnt.

Sie ist ein Mann, wieder mit langem, schwarzem Haar, trägt ein Sack-Leinengewand mit Kordel, einem Beutel daran.

Sie weiß nicht, warum sie die Familie umgebracht hat. Fühlt Verzweiflung, Herzschmerzen vor Kummer, fühlt sich innen wie zugeschnürt. Sie kniet seitlich an der Wand, die sich rechts befindet („rechts“ taucht immer wieder auf), die Hände ineinander verschlungen, wie zur Faust verschränkt, voller Verzweiflung, traurig, wütend. Weiß nicht warum sie die Familie umgebracht hat.

Barbara nimmt ein einzelnes, nicht sehr großes Fell wahr – wie für ein Baby. Ein Gedanke kommt ihr dazu: hat die Mutter ihr Kind getötet?

(Spontan fallen Barbara ihre Schwangerschaftsabbrüche im heutigen Leben ein. Eine kurze, aber intensive Auseinandersetzung damit findet statt. Die Bilder ihrer heutigen Kinder und die Bilder dort in der Höhle vermischen sich)

Plötzlich fühlt sich der Körper des Mannes in der Höhle ruhiger und gelassener an. Es ist wie ein Annehmen dessen, was geschehen ist. Ein Gedanke: „Unrecht, aber nicht besser wissen“.

Es wird klar, dass die Tat in der Höhle die Ursache und der Beginn der vielen Totenwachen war.  Barbara empfindet diese Wachen als richtig. Sie geben ihr das Gefühl, für andere dazusein. Auch die Affinität zu Friedhöfen im heutigen Leben wird plötzlich durch die Totenwachen erklärbar.

Die Tat in der Höhle kann Barbara sich jetzt vergeben.

Plötzlich ist sie auf einem Friedhof im heutigen Berlin, den sie schon einmal besucht hat.

 

1678

Barbara geht über den Friedhof, sucht nach dem Grab der Mutter, kann es nicht finden. Sie wird ganz traurig.

Sie sieht ein Grab, eingefallen, ein kleiner, verwitterter schmiedeeiserner Zaun drum herum. Eine goldene Grabplatte mit der Inschrift „1678“, der übrige Text ist nicht mehr erkennbar. Barbara spürt einen starken Druck im rechten Hinterkopf.

Wir gehen in das Jahr 1678:

Barbara steht auf einer großen Allee, Bäume rechts und links. Sie trägt ein schwarzes Häubchen mit großer Krempe, einen schwarzen, weiten Reifrock, die ganze Kleidung ist schwarz. Sie ist klein und dünn, ein halberwachsenes Kind, offensichtlich wohlhabender Herkunft. Sie wurde ausgestoßen, weil sie gegen Verbote verstoßen hat.

Barbara ist weit gelaufen, hat Hunger und Durst, alles ist so ausweglos. Sie muss zu einer „Engelmacherin“, empfindet die gleiche innere Kälte wie vorhin. Ihr ist eiskalt.

Nun steht sie vor einer kleinen Hütte, windschief, Rauch kommt aus dem Schornstein.  Jemand kommt aus der Hütte.

Ein Pferd wiehert. Es ist in der Nähe angebunden an einen Baum, kommt Barbara bekannt vor, so als gehöre es zu ihr, sei schon immer da gewesen (wie der weiße Hund auf dem Piratenschiff).

Aus dem Haus ist eine dicke, schmuddelige Frau gekommen. Barbara folgt ihr in die Hütte. Dort ist es schmutzig, unangenehm, ein Tisch mit Werkzeug steht da. Sie muss sich auf einen seltsamen Stuhl setzen, die Röcke heben. Die Werkzeuge sind verschiedene Zangen, die Frau benutzt sie für die Abtreibung. Barbara spürt einen großen Schmerz.

Die Bilder überschlagen sich jetzt, ein Wagen rollt heran, Barbara kann ihn hören. Nun ist klar, dass sie durch die Abtreibung gestorben ist. Der Wagen kommt, um ihren toten Körper abzuholen. Sie hat plötzlich die Erkenntnis, dass die Kälte, die sie immerzu empfindet, eine Todeskälte ist.

Jetzt steht sie wieder auf dem Friedhof in Berlin. Vielleicht rührt die Anziehungskraft von Berlin von diesem Grab her, überlegt sie.

 

Der Wald der toten Seelen

Wir befassen uns noch einmal mit dem Pferd. Barbara erinnert sich plötzlich an eine Meditation auf ihrem Fünf-Tibeter-Seminar.

In dieser Meditation befand sie sich plötzlich an einem Strand, stand unter einem Felsenvorsprung. Plötzlich raste eine Herde Wildpferde heran. Barbara musste sich an den Felsen drücken, um nicht überrannt zu werden. Ein weißes Pferd löste sich aus der Herde, kam zurück zu Barbara, ließ sich von ihr streicheln. Die Seminarleiterin sagte Barbara, das Pferd sei ihr Krafttier gewesen – eine ganz besondere Begegnung.

Wir gehen zurück an diesen Strand, bitten das Pferd zu Barbara zu kommen.

Es ist bereits da. Es senkt den Kopf und den Hals, lässt sich von Barbara streicheln, fühlt sich wunderbar seidig an. Ein zartes Klingeln, wie von Kristallen, die auf eine Porzellanschale fallen, umgibt das Pferd. Sein Herzchakra leuchtet rosa. Das Pferd strahlt Ruhe und Geborgenheit aus.

Barbara fragt das Pferd, warum sie die Totenwachen halten muss. Sie soll ihm folgen, darf aber nicht aufsitzen. Das Pferd führt Barbara an einem Zügel in einen Wald.

Es kommt ihnen ein weiteres, schwarzes Pferd entgegen.

Die Blätter der Bäume leuchten in gedeckten Farben, wirken wie kleine Gesichter, überall ist wieder das zarte Klingeln zu hören. Es scheint von den Blättern auszugehen. Die Blätter sind die Seelen der Toten, die Barbara so lange bewacht hat.

Die Kälte ist wieder da, Barbara trägt jetzt einen Mantel. Das Pferd führt Barbara zu einem großen Baum, der – wie im Märchen – ein Gesicht in abgedunkelten, mystischen Farben hat. Sein Gesicht ist freundlich aber nachdenklich. Er sagt zu Barbara:

„Ruhe und Gelassenheit. Aussöhnen. Loslassen. Weg von diesem Platz. Heilen.“ Auf Nachfrage: Barbara soll Menschen heilen.

Der Baum drängt Barbara fortzulaufen, schubst sie weg. Sie fühlt sich allein, die Seelen der Toten lässt sie nun hinter sich. Sie muss sich dort wegkämpfen. Sie rennt über den Waldboden, Wurzeln sind im Weg, die Füße sind blutig und zerkratzt. An ihr ziehen die Jahrhunderte vorbei – die Ruinenstadt, rechts ein größeres Feuer. Immer wieder taucht kurz das Bild ihrer Mutter auf, die ihr mit einem Kopfnicken den Weg aus dem Wald weist.

Plötzlich steht Barbara wieder auf dem Friedhof. Die Erinnerung an Blätterwald ist fast vollständig verblasst.

 

Das große Geistwesen

Hinter Barbara taucht auf dem Friedhof noch einmal das riesige Geistwesen auf und hebt wieder seine Arme. Barbara ist plötzlich klein, ein Kind, dreht sich um zu dem Geistwesen. Die Kälte ist verschwunden, nur noch ein Frösteln ist da, das sich aber gut anfühlt. Barbara hat jetzt das Gefühl, als würde der Geist auf sie zugehen.

Nun geht sie durch das Geistwesen hindurch, fühlt sich dabei allein, erhält aber beim Hindurchgehen von ihm eine Gabe:

„Keine Angst“.

Es ist beruhigend. Jetzt fließt Wärme in Barbaras Fingerspitzen, breitet sich von dort in den ganzen Körper aus, der wunderbar warm wird. Besonders die Hände, die eben noch eiskalt waren, werden ganz warm (Barbara lässt es mich fühlen, indem sie eine Hand nach mir ausstreckt, die fast heiß ist. Seltsamerweise verschwindet auch die Kälte im Raum, die während der ganzen Sitzung deutlich und unangenehm auch für mich spürbar war).

Barbara hat die Erkenntnis: jetzt hat sie Reiki-Hände! Sie ist sehr aufgeregt, wie elektrisiert. Sie fühlt, dass sich die Anordnung des Baumes („Heilen!“) erfüllt. Besonders im Herzchakra fühlt sie jetzt eine fast unheimliche Wärme. Sie kann die Bilder aus der Sitzung nun gelassen betrachten, es kommt keine Kälte mehr. Sie spürt ganz viel Lebenskraft.

Plötzlich erscheint eine Schrift vor ihr, die wie die Essenz der Rückführung wirkt:


„Durch das Tal des Todes gegangen“

Barbara ist vollkommen fasziniert, sagt immer wieder „irre“. Sie hat das Gefühl, leicht und erlöst zu sein. Es fühlt sich „total gut“ an.

Plötzlich taucht ein Bild von ihrem Sohn auf. Sie stellt fest: sie hat sich von ihm gelöst, hat keine Schuldgefühle mehr ihm gegenüber. Vorher, so sagt sie, hatte sie das Unrecht an ihm „im Kopf“, nun konnte sie es fühlen und dann loslassen.


In Gedanken ruft Barbara nun noch einmal alle ihre Helfer und Freunde (das weiße Pferd, der weiße Hund, der Baum, die Mutter, das Geistwesen, ihr Höheres Selbst), bedankt sich und verabschiedet sich von ihnen.

 

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Rückführungen in Berlin  | susanne.semrow@gmx.de