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Anna hat in ihrer Sitzung unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Ausschnitte aus „normalen“ irdischen Leben wechseln sich ab mit einer intensiven Erfahrung in einer anderen Dimension

 

  Das Tor in Annas frühere Leben

  Das Tor in Annas früheres Leben ist aus Holz, verwittert, oben befinden sich lauter Spitzen. Es hat eine intensive Maserung, die Anna deutlich mit den Händen fühlen kann.

Rechts und links befinden sich zwei geschnitzte Säulen. Die Tür hat eine verzierte Messingklinke, die Rost aufweist.

Unterwegs hat Anna am Wegesrand einen Schlüssel gefunden, den sie mitgenommen hat. Mit diesem Schlüssel öffnet sie nun die Tür.

 
Im 12./13. Jahrhundert - Giselbert von Heurig(er)

  Hinter der Tür befindet sich ein Studier- oder Gelehrtenzimmer. Darin befindet sich ein Globus und Zirkel, mathematische Gegenstände. Rechts steht ein Bücherregal. Von der Decke hängt eine Skulptur mit Flügeln, wie von Leonardo Da Vinci. Es gibt einen Kamin, in ihm brennt Feuer.

Auf dem Schreibtisch liegt ein großes Buch. Anna nimmt es in die Hand. Es wirkt geheimnisvoll, sie kann es nicht öffnen. Auf dem Einband befinden sich Zeichen, die Anna nicht richtig deuten kann. Darunter ist auch ein Auge. Es erinnert Anna an die Rosenkreuzer oder Freumaurer. Sie legt das Buch wieder weg und sieht sich weiter um im Haus.

Hinter einer Tür, die aus dem Zimmer führt, liegt ein schmaler, düsterer Flur. Anna weiß, dass sie zu Gast in dem Haus ist. Jemand ist gestorben, es handelt sich um einen Kondolenzbesuch. In einem weiteren Zimmer liegt aufgebart, mit weißen Laken bedeckt  ein Mann. Er war ein guter Freund von Anna, ihr sehr verbunden. Er hat schwarze Haare, einen schwarzen Bart und ist noch recht jung – etwa Anfang/Mitte Dreißig.

Anna selbst ist auch ein Mann, trägt Schnabelschuhe, braune Hosen, ein Samtwams. Die Kleidung erinnert ans Mittelalter. Er trägt ein Geldsäckchen, ist nicht arm. Der Bart fühlt sich stoppelig an. Der Mann ist nicht älter als Ende Zwanzig.

Anna hat das Gefühl, einer kaufmännischen Gilde anzugehören, es handelt sich um den Abschied eines Mitgliedes. Der Verstorbene hatte scheinbar ein Geheimnis. Dies schließt Anna aus dem Buch.

Wir fragen Annas Höheres Selbst, ob es wichtig für sie ist, das Geheimnis zu erfahren. Dies ist es, so die Antwort, im Moment nicht.

Annas Name ist Giselbert von Heurig(er). Die Stadt, in der sie lebt ist eine Hafen- und Handelsstadt. Anna befindet sich jetzt im Freien, kann Segelschiffe sehen. Es ist das 12. oder 13. Jahrhundert. Die Straßen sind mit Kopfsteinpflaster gepflastert, sehr viele Häuser aus Holz. Sie hat das Gefühl, durch die Umgebung zu schweben, sieht ein Paar Leute, kann aber keinen Kontakt aufnehmen.

Plötzlich wechselt die Szene, Anna kommt zu einem Haus im Wald.

 
Die Heilerin im Wald

  Am Haus ist ein Vogel, eine Kohlmeise, in der Nähe liegt ein Dorf. Das Haus steht etwas versteckt an einer Lichtung. Anna ist jetzt eine Frau.

Sie geht in das Haus, an dem Efeu wächst. Es ist ein späteres Jahrhundert, das Haus hat bereits Glasfenster, die es im letzten Leben noch nicht gab. Sie lebt allein, hat aber eine enge Verbindung zu den Tieren im Wald und zur Natur. Jetzt, wie auch im Leben davor, hat sie Schmerzen in der Brust, die in diesem Leben jedoch stärker sind.

Die Frau hat eine besondere Aufgabe: sie sammelt Kräuter im Wald zum Heilen und hat eine beratende Funktion. Der Duft der Kräuter ist an ihr und im Haus. Sie trägt Kleidung aus Leinen, hat lange, graue Haare und ist schon ziemlich alt. Früher kamen viele Leute zu ihr, jetzt kaum noch. Die Menschen und sie haben Angst vor der Inquisition, Angst, dass es öffentlich wird. Die Zeiten sind gefährlicher geworden. Ob sie schon immer allein gelebt hat, kann Anna nicht sagen.

Wir bitten Annas Höheres Selbst, ihr die nächste Situation zu zeigen und geraten erneut in ein anderes Leben.

 

Auf dem Planeten „Larie“

  Oben am „Himmel“ nimmt Anna einen Wirbelsturm, eine Art Wolkenwirbel, wahr, der aber nicht bedrohlich ist, sondern zur Atmosphäre des Planeten gehört. Es gibt viele Gewitter. Auf dem Boden befinden sich spitze, schwarze Steine, wie Kristalle – es wirkt wie eine Mondlandschaft. Es existieren keine Bäume.

Anna selbst hat nur drei Finger, große, braune Augen mit langen Wimpern, eine Glatze, ist etwa zwei Meter groß und schlank. Die Haut ähnelt der von Echsen. Sie ist weder männlich noch weiblich, alle Wesen sind gleich, androgyn. Sie wählen ihren Partner, mit dem sie sich fortpflanzen wollen, wobei die Fortpflanzung dort anders geschieht als auf der Erde. Sie findet durch Verschmelzung statt, und es entscheidet sich kurzfristig, wer von beiden Partnern den Nachwuchs austrägt.

Im Moment ist das Anna, ein Baby wächst in ihrem Bauch. Es ist ein schönes Gefühl.

Zwischen allen Wesen herrscht eine Verbundenheit, auch zwischen den noch ungeborenen Babys, die bereits kommunizieren können. Annas Baby sagt zu ihr: „Vertrauen, Liebe, keine Angst.“

Zum Kind und zu allen anderen besteht ein starker, sehr schöner Kontakt.

Auf dem Planeten gibt es andere Farben als auf der Erde. Es gibt keine Häuser oder Städte, man schwebt. Zum Ausruhen ziehen die Wesen sich in eine Art „Ursuppe“, die Ähnlichkeit mit einer Plazenta hat,  zurück.

Annas Baby wird nun geboren. Es geht ganz schnell (Anna:„schwupp!“), ohne Wehenschmerzen (Anna: „Ach wie schön!“).

Auf dem Planeten herrscht ein ständiger Energiefluss, alles findet auf energetischer Ebene statt. Die Kommunikation erfolgt telepathisch, die Wesen haben keinen Mund (Anna: „Sehr interessant.“). Die Atmosphäre ist sehr liebevoll.

Anna kann ihren Partner nicht sehen, fühlt ihn aber, spürt die Verbundenheit mit ihm.

Hier ist der Brustschmerz weg. Annas eigentliche Heimat scheint hier auf diesem Planeten zu sein. (Schon als Kind hatte sie das Gefühl, von einem anderen Planeten zu kommen, merkt sie an.)

Ihr ist schön warm, die Hände von innen heraus ganz heiß.

Wir suchen jemanden, der Anna sagen kann, warum sie auch Leben auf der Erde verbringt. Zwei Augen übermitteln ihr die Botschaft:

Die Verbindung zwischen der Erde und Annas Planeten muss aufrecht erhalten werden, damit das Universum im Gleichgewicht bleibt. Bei der Inkarnation auf der Erde gehen die Wesen durch ein Tor, bleiben als Mensch aber durch ein Energieband aus verschiedenen Farben mit ihrem Heimatplaneten, der einer anderen Dimension entstammt, verbunden. Sie inkarnieren auch auf der Erde, um hier Erfahrungen zu machen, die auf ihrem Heimatplaneten nicht möglich sind und damit ihr Bewusstsein zu erweitern. Außerdem ist es ihre Aufgabe, durch ihr Wissen, das sie aus ihrer anderen Dimension mitbringen, zu helfen, die Erde vor der Zerstörung zu bewahren. (Anna erkennt plötzlich, dass sie sich deshalb oft so fremd auf der Erde fühlt.)

Der Name des Planeten klingt wie „Larie“, ist für Anna aber schwer auszusprechen, da das eigentliche Wort viele Vokale enthält. In der Sprache des Planeten klingt der Name, als bringe man einen Kristall zum Klingen. Die energetische Übersetzung des Namens in irdische Worte bedeutet „Regenbogen-Kristall“.

Es ist schwer für Anna, auf der Erde ihr mitgebrachtes Wissen anzuwenden, da kein Austausch mit anderen Menschen darüber möglich ist. Es gibt einige Andere, die ebenfalls von „Larie“ kommen, sie leben aber sehr verteilt, und Anna kennt noch niemanden von ihnen. Sie hat den Eindruck, etwa in vier Jahren in Kontakt zu anderen zu kommen.

Wir fragen, ob Anna ihr Wissen hier direkter „anzapfen“ kann, um es konstruktiv zum Nutzen der Erde einsetzen zu können.

Sie wird in Zukunft noch etwas anderes auf energetischer Ebene tun – eine zweite Möglichkeit zu Reiki. Was dies sein wird, wird sie durch den Kontakt zu einer anderen Person erfahren. Dies wird jetzt bald auf sie zukommen.

Wir bitten Annas geistigen Führer, der ihre Mission hier unterstützt und begleitet zu ihr zu kommen:

Nach einer kleinen Pause nimmt Anna ein Mischwesen mit einem Löwenkopf wahr. Es ist heiß und man muss aufpassen, denn es ist ein sehr mächtiges Wesen. Es erinnert Anna an die Götter Südamerikas. Sein Name klingt wie „Kazotel“. Es ist ein Wesen aus einer Zwischenwelt. Anna weiß, dass man seine Herkunft und Bedeutung im Inneren der Pyramiden Südamerikas erforschen kann. Dort ist sein Geheimnis verborgen. Das Wesen sagt Anna jedoch, dass dies in diesem Leben nicht  ihre Aufgabe ist.

Annas Aufgabe in diesem Leben ist:

Ehrlichkeit, hart an ihrer Entwicklung zu arbeiten und sich jeden Tag damit zu beschäftigen, damit ihr Energielevel aufrecht erhalten bleibt. Sie soll das Leben so lieben, wie es ihr jetzt gegeben ist. Zur Kinderlosigkeit sagt Kazotel, dass jetzt nicht die Zeit dafür ist in diesem Leben. Andere Aufgaben, das, was Anna noch tun wird, sind wichtiger. Sie erhält die notwendige Unterstützung dafür. Unter anderem durch die Person, durch die sie an ihre eigentliche Energiearbeit herangeführt wird. Es hat den Anschein als wäre es eine schamanische Arbeit mit Bäumen, Sträuchern und Ästen.

Anna erhält nun ein weiteres Bild:

 

  Die Mutter im Dschungel

  Anna sieht eine Flügeltür, in die ein kleiner, goldener Totenkopf eingelassen ist, dann einen dunklen Gang in einer Tempelanlage, unterirdisch, ein heiliger, geweihter Ort. Kurz hintereinander tauchen auch Bilder anderer heiliger Orte auf der Erde auf. Dann ist Anna wieder in der Tempelanlage.

Sie ist eine junge Frau und trägt ein weißes, mit Gold besticktes Kleid. Sie muss ihr Kind, einen kleinen vier bis fünf Jahre alten Jungen, dort abgeben, damit er geopfert wird. Es ist eine zeremonielle Tötung. Sie gibt ihm einen Schlaftrunk, damit er nicht mitbekommt, was geschieht.

Sie kann sich nicht gegen das Zeremoniell wehren. Es ist ein Ritual der Gemeinschaft im Dschungel. Das Opfer wird durch einen Seher mittels Vorhersehung bestimmt. Es soll eine Ehre für Denjenigen sein. Anna fühlt sich leer und verzweifelt. Es kam für sie überraschend. Vor dem Ritual darf sie gehen. Sie sagt, sie habe ihr Kind angelogen, habe gesagt, es sei nur ein kurzer Schlaf. So weiß der Junge nicht, was auf ihn zukommt.
Es ist ein Opfer für den Sonnengott, die Sonne. Anna weiß, dass die Seele des Kindes aufsteigt als kleine Sonne und sich vereinigt mit der großen Sonne.
Anna fühlt sich machtlos. Der Vater des Kindes heißt das Ritual gut, er betrachtet es als Ehre.

Anna ist nun im Freien. Ein Leopard (den Anna kurz am Anfang der Sitzung wahrgenommen hat) sitzt in ihrer Nähe auf einem Baum. Sie weiß, er wird sie angreifen. Sie hat sich von den anderen abgesondert wegen ihrer Trauer. Bewusst ist sie dieses Risiko eingegangen, hat diese Situation provoziert, weil das Leben ohne ihr Kind keinen Sinn mehr für sie hat. Der Leopard springt Anna von hinten an, beißt sie in die linke Schulter. Sie spürt eine Kralle von ihm vorn auf ihrer Brust. Er tötet sie von hinten, indem er in ihren Hals beißt. Sie kann seinen fauligen Atem riechen. Trotzdem findet sie es nicht schlimm.

Dann schwebt Anna über ihrem Körper. Ein feiner Faden zieht sie weg über die Wolken ans Meer.

 

 

Frankreich 1790

 

Unter Anna taucht ein Leuchtturm aus ganz hellem Kalksandstein mit einem dunklen Schieferdach auf. Er steht vorgelagert zwischen Felsen. Anna hat das Gefühl, es ist Frankreich, am Atlantik.

Sie ist eine alte Frau, Anfang achtzig, mit einem Krückstock. Sie hat den Leuchtturm besucht. Dort hat sie sich immer mit ihrem Geliebten getroffen. Jetzt ist sie zur Erinnerung hingegangen. Sie trägt ein beiges Kleid mit Rüschen und einen Reifrock,  hat weiße, krause Haare, die sie als Dutt trägt.

Es ist Spätsommer, sehr angenehm warm, die Sonne ist am untergehen. Anna geht über einen Sandweg zurück, vorbei an süßen, kleinen Vorgärten mit Blumen, ihr kommt das Jahr 1790 in den Sinn.

Sie ist nicht arm. Sie bewohnt ein relativ großes Haus mit einem schönen Garten. Zum Haus gehört eine eigene kleine Kapelle. Das Haus hat innen ein sehr schönes Parkett mit stern- und blumenförmigen Intarsien. Sie sieht einen alten Ohrensessel, einen Kamin, nach oben geht eine schöne Treppe.

Viel Leben war immer in dem Haus. Anna hat vierzehn Enkel. Sie besaßen Kutschen mit Pferden. Annas Mann war immer viel unterwegs. Heute liegt er auf dem Familienfriedhof bei der Kapelle. Den Anderen hatte sie, weil sie so oft allein war. Sie ist früher viel geritten, sieht einen Pferdestall.

Am Haus steht auf einer Tafel der Name „Dufries“. Ihr Mann hieß Pierre, sie selbst heißt Marie.

Heimlich hat sie sich gebildet – ihr Mann fand gebildete Frauen nicht gut. Ihr Vater war Lehrer, mit ihm konnte sie sich auch philosophisch unterhalten. Auch mit ihrem Freund konnte sie sich unterhalten, mit ihrem Mann nicht.

Zu einer Tochter – Laurie – hat sie ein besonders gutes Verhältnis. Jetzt lebt sie allein mit ein paar Dienstboten. Früher gab es öfter Gesellschaften, heute weniger.

Sie ist zufrieden. Ihr Geliebter ist noch nicht lange tot. Ihn vermisst sie sehr. Es war Florian, ihr heutiger Mann.

 

Anna stellt fest, dass ihr hier ein zufriedenes Leben gezeigt werden sollte.

Sie erkennt, dass man in jedem Leben sehr intensive Erfahrungen macht, auch durch Schmerz wird das Leben intensiver, so wie heute auch. Man muss immer durch ein tiefes Tal gehen oder durch ein Feuer, dann kommt ein Kristall zum Vorschein. Den Kristall kann man ohne das Feuer aber nicht erkennen. Sie muss immer erst durch das Feuer, um der Kristall ihrer Heimat zu werden.

 

Katze Lilli und Oma

 

Zum Schluss sind Katze Lilli und Annas Oma noch da, beide sind bereits verstorben. Anna hört still zu, öffnet einmal die Handflächen nach oben, als ob sie etwas empfängt, lächelt.

Die Katze hat sich auf Annas Brust gelegt. Anna muss sie nun loslassen. Sie verabschieden sich voneinander.

Die Oma sagt etwas zu Anna, das sie aber kaum verstehen kann, weil sie die Worte der Oma mit ihren physischen Ohren hört. Es klingt wie ein Wispern aus weiter Ferne.

Wir beenden die Sitzung hier.

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Rückführungen in Berlin  | susanne.semrow@gmx.de