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Ein Jenseitskontakt


Im März 2006 starb mein Vater nach langer Krankheit.
Zwar konnten wir uns kurz vor seinem Tod noch von ihm verabschieden, leider war es aber nicht mehr möglich, mit ihm ein Gespräch zu führen, da er bereits seit mehreren Jahren im Wachkoma lag.

Anfang 2007 hatte ich immer häufiger das Gefühl, ihn in meiner Nähe zu spüren. Mir wurde bewusst, dass er aus irgendeinem Grund nicht ins Licht gehen konnte, und so fragte ich meinen damals 15jährigen Sohn, der eine starke mediale Veranlagung hat, ob er gern in einer Sitzung Kontakt zu seinem Großvater aufnehmen würde. Er freute sich über diese Gelegenheit, noch einmal mit meinem Vater sprechen zu können, und so kam die folgende Sitzung zustande.

 
Mein Sohn:

Das ist wirklich unser Opi. Er sagt uns ganz lieb „Hallo“.
Er sieht gar nicht mehr aus wie zuletzt im Gesicht, sondern so wie früher. Er sagt, dass er viel erzählen möchte, vor allem dir. Aber er weiß gar nicht, wo er anfangen soll.

  Ich begrüße ihn auch, sage, er soll einfach irgendwo anfangen, es sei egal wo.

  Mein Sohn:

Er sagt, dass es ihm Leid tut, dass er sich so selten um dich gekümmert hat. Er hätte es im Krankenhaus und im Pflegeheim gern wieder gut gemacht, aber da ging es nicht mehr.

  Ich bitte meinen Sohn, meinem Vater zu sagen, dass ich ihm längst verziehen habe.

  Mein Sohn:

Das freut ihn ganz doll, aber er kann das gar nicht so recht glauben, dass du ihm schon verziehen hast. Er wäre gern länger auf dieser Erde geblieben, und es tut ihm auch Leid, dass er sich so wenig um uns Kinder gekümmert hat. Ich verzeihe ihm auch. Das freut ihn. Er wartet schon ganz sehnsüchtig darauf, ins Licht zu kommen. Sein Vater, seine Mutter, sein Adoptivvater und Freunde von ihm sind schon dort und warten auf ihn. Er konnte aber bis jetzt nicht ins Licht, er hatte so ein schlechtes Gewissen. Auch von anderen Menschen wollte er sich verabschieden, einigen hat er sehr weh getan, und auch das tut ihm Leid (…). (Mein Vater nennt einige Namen und bezieht sich näher auf diese Personen. Aus Rücksicht auf deren Privatsphäre gebe ich diesen Teil des Protokolls jedoch nicht wieder).

  Ich frage, was meinem Vater denn wichtiger war als wir.

  Mein Sohn:

Er wollte immer das Leben genießen, sich nicht an Regeln halten und keine Pflichten erfüllen.

  Ich bemerke, dass es ihm nur leider nie gelungen ist, das Leben tatsächlich zu genießen.

  Mein Sohn:

Ja, das sagt er auch.

  Ich möchte mich nun gern von meinem Vater verabschieden. Vorher klären wir, dass er mich auch ohne die „Übersetzung“ meines Sohnes hören kann. Ich sage meinem Vater, wie sehr ich ihn liebe und versichere, dass ich ihm tatsächlich verziehen habe. Außerdem sage ich ihm, ich würde mich sehr freuen, wenn er eines Tages wiederkäme.

  Mein Sohn:

Er sagt, er hofft auch uns in seinem nächsten Leben wieder zu sehen, und dass er sich dann bemerkbar machen wird. Und er weint. Er sagt, er hat Dich auch lieb.

  Ich frage meinen Vater, ob er auch noch auf geistiger Ebene wieder kommen kann, nachdem er ins Licht gegangen ist.

  Mein Sohn:

Ja, sagt er, das kann er.

  Ich erkläre, dass ich mich freuen würde, wenn er mir von dem berichtet, was er auf der anderen Seite erlebt und lernt und frage, ob er das tun könnte.

  Mein Sohn:

Ja, er sagt, er wird kommen.
Jetzt ist er aber ganz ungeduldig, er möchte jetzt schnell ins Licht.

  Mein Sohn kann schemenhaft die Menschen auf der anderen Seite im Licht erkennen. Also verabschieden wir uns von meinem Vater.
Er möchte, dass wir ihm beim Übergang helfen, und so führen wir unser kleines Ritual aus, mit dem ich öfter Verstorbene, die sich bei mir melden, ins Licht schicke.
Dann kann mein Vater gehen.

 

Einige Zeit später stellte ich fest, dass mein Vater wieder bei mir war. Für eine Weile begleitet er mich nun und übt auf der geistigen Ebene eine Art Schutzfunktion aus, bis er wieder geht, um sich auf sein nächstes Leben vorzubereiten. Die Unterstützung, die er mir zukommen lässt, ist hauptsächlich emotionaler Natur – er tröstet mich, wenn es mir einmal nicht so gut geht und er gibt mir vor allem die Liebe, zu der er zu Lebzeiten nicht fähig war. Das ist ein wunderbares Gefühl, für das ich sehr dankbar bin.

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Rückführungen in Berlin  | susanne.semrow@gmx.de